Leitsinger
Mutterkolonie auf der Wiesenseite der Wolga, gegründet 1767, katholisch.
Steckbrief
- Deutscher Name
- Leitsinger
- Russischer Name
- Kustarewo
- Gründung
- 1767
- Konfession
- katholisch
- Lage
- Wiesenseite, östliches Flachland
- Kanton um 1925
- Seelmann
- Heute
- Neu-Kolonie, nicht mehr bewohnt
Hinweis1774 zerstört, danach als Neukolonie wiederbesiedelt. Abweichende Angaben mit Quelle nehmen wir gern auf.
Lage
Nachbarkolonien
- Müller20 km, Bergseite
- Seelmann20 km, Wiesenseite
- Husaren22 km, Bergseite
- Vollmer23 km, Bergseite
- Stephan24 km, Bergseite
- Bähr25 km, Bergseite
Quellen zu Leitsinger
Leitsinger wurde 1767 gegründet, auf der Wiesenseite, dem östlichen Flachland der Wolga. Seit dem Erlass von 1768 trägt der Ort in russischen Akten den Namen Kustarewo, und unter diesem Namen ist er in Revisionslisten und späteren Verwaltungsakten zu suchen. Um 1925 gehörte Leitsinger zum Kanton Seelmann der Wolgarepublik. Heute heißt der Ort Neu-Kolonie, nicht mehr bewohnt.
Für die Familienforschung sind die Kirchenbücher der katholischen Pfarrei, die Erstansiedlerlisten von 1764 bis 1767 und die Revisionslisten von 1767, 1775, 1798, 1811, 1816, 1834, 1850 und 1857 die wichtigsten Quellen. Was davon für Leitsinger erhalten ist und in welchem Archiv es liegt, klärt eine Recherche. Mehr dazu unter Die Quellen der Wolgakolonien.